Das heißt im Klartext, es werden Angriffe sowie Verteidigungssequenzen gleichermaßen geübt und trainiert, wobei der Großteil des Körpers zum Angriff oder zur Verteidigung genutzt wird. Kraft wird nicht nur ab-und umgelenkt, sondern auch zerstört und neutralisiert.
Rumpf und Bauchmuskulatur werden durch gezielte Übungen gestrafft und gekräftigt. Oberschenkel und Oberkörper werden systematisch durch ein spezielles Training der einzelnen Regionen kontinuierlich gestärkt. Gezielte Übungen sollen hier eine dynamische Körpermitte und einen sicheren Schwerpunkt ermöglichen. Durch eine kräftige und entspannte Muskulatur werden Blockaden im Körper gelöst, die diverse Bewegungsreflexe erst verstärken.
Nur durch regelmäßiges Üben in unserem Training, werden die körpereigenen Fähigkeiten dann gezielt aufgebaut und verbessert!
Die Bewegungs- und Reflexfigur ist eine vorgegebene Bewegungssequenz, die der Schüler erlernen und meistern muss. Die gelernten Figuren und Bewegungsmuster beinhalten immer mehrere Situationsbezogene Reflexe und Themen. Sie schulen Körper und Geist, bringen Harmonie in den von Blockaden verspannten Organismus. Figuren sind die technische Grundlage, um bewusst die unbewussten Reflexe zu trainieren!
Es werden unvorbereitete Krisensituationen im Bereich der Selbstverteidigung mit einem Partner geübt. Die Grundlage der instinktiven Verteidigung, wie auch des Angreifens ist auch hier die Figur. Ziel ist es, unvorbereitet aus dem Affekt heraus, schnellst möglich eine Krisensituation unter Kontrolle zu bringen.
Im Freikampf trainieren 2 Kontrahenten in anderen Distanzen, Geschwindigkeiten und räumlichen Situationen. Anders als im Affektkampf sind beide nun in einer Vorkampf- bzw. Wachsamkeitsstellung, die dann ein anderes Reaktionsmuster zulässt. Grundlage auch hierfür ist wieder die Figur.
Freikampf wird auf 2 Arten geübt – Den offenen Freikampf und den Dominanz- bzw. Vorteils-Freikampf. Offener Freikampf ist auf freiwilliger Basis! Der Freikampf konditioniert den Körper auf schnellere Geschwindigkeit und chaotischere Situationen, es gilt den Freikampf zum Affektkampf zu machen.
Der Schüler lernt in den Wandlungsübungen, sich neue Situationen schnell anzupassen. Einst kontrollierte Situationen geraten abermals außer Kontrolle und werden mit gezieltem Training wieder neu kontrolliert. Die Wandlungsprinzipien basieren auf der philosophischen Grundlage des I Ging (altes chinesisches Werk über die Urzeichen und Elemente!)
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